Seit einigen Jahren erfreuen sich Grüne Smoothies wachsender Beliebtheit – ich glaube, es gibt kaum jemanden, der sich für das große Thema „Gesundheit“ interessiert, der noch nicht davon gehört hat. Als Erweiterung zu meinem Artikel „Grüne Smoothies – 5 Anfängerfehler und wie du sie verhinderst“ geht es heute darum, welche Zutaten im Grünen Smoothie nichts zu suchen haben. Ich orientiere mich dabei an den Empfehlungen von der Erfinderin der Grünen Smoothies, Victoria Boutenko*.
1. Stärkehaltiges Gemüse
Stärkehaltiges Gemüse hat nichts im Grünen Smoothie zu suchen, da es in Kombination mit den anderen Zutaten des Smoothies wie dem Obst und Blattgemüse zu Verdauungsbeschwerden führen kann. Dazu zählen beispielsweise Wurzelgemüse wie Möhren, Kartoffeln, Pastinaken, Radieschen, Rote Bete, Knollensellerie und Süßkartoffeln. Auch Gemüsesorten wie Artischocken, Aubergine, Brokkoli, Fenchel, Knoblauch, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mais, Spargel und Zwiebeln haben nichts im Grünen Smoothie verloren. Diese Zutaten können jedoch gut im Entsafter verarbeitet werden (insbesondere Möhren, Rote Bete, Brokkoli – Mais, Spargel, Zwiebeln, Kartoffeln, Radieschen würde ich auch dort nicht nutzen). Was jedoch sehr gut verwendet werden kann, ist das Grün von einigen der genannten Gemüsesorten, wie beispielsweise das Möhrengrün, Radieschengrün oder Kohlrabigrün.
2. Hülsenfrüchte
Auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen sollten Grünen Smoothies nicht hinzugefügt werden, da sie die Verdauung erschweren – von der „leichten“ (Zwischen-) Mahlzeit bleibt dann nicht mehr viel übrig.
3. Getreide
Beim Getreide ist es genau das Gleiche wie bei den Hülsenfrüchten: Die Zugabe erschwert die Verdauung, weshalb Haferflocken und andere Getreideflocken nicht in den Grünen Smoothie wandern sollten. Ich verwende in anderen (nicht Grünen) Smoothies aber manchmal Haferflocken (wie zum Beispiel im Kaffee-Bananen-Smoothie oder der Smoothie Bowl – aber nicht im Grünen Smoothie), da diese für eine längere Sättigung sorgen.
4. Milchprodukte
Milch, Joghurt, Quark, Proteinpulver und Co. gehören ebenfalls nicht in den Grünen Smoothie. Der Grund ist, dass Eiweiß und Kohlenhydrate (aus Gemüse bzw. Blattgrün und Obst) unterschiedlich verdaut werden, was dem Darm die Arbeit erschwert. Dieses Prinzip macht sich auch die Trennkost zunutze, bei der Proteine (Eiweiß) und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig gegessen (bzw. getrunken) werden.
Darüber hinaus sollten grundsätzlich keine erhitzen Lebensmittel wie Gekochtes, Gedünstetes, Gebackenes und Gebratenes im Smoothie landen.
Weitere Informationen zu Grünen Smoothies und Informationen darüber, welche Zutaten hineingehören, findest du hier – viel Spaß beim Mixen! 🙂
2 Kommentare zu „Grüne Smoothies: Zutaten, die nichts darin zu suchen haben“
Hallo Hannah,
Toller Beitrag!
Welches Gemuese sich fuer den Entsafter eignet oder nicht, habe ich nicht so ganz verstanden. Sonst habe ich immer Karotten und Rote Beete genutzt, war das Falsch?
oder bezieht sich „würde ich auch dort nicht nutzen“ nur auf den letzten Teil der Auflistung?
Schoene Gruesse aus Tennessee 😉
Hallo Rica,
danke dir! Möhren und Rote Bete kannst du in den Entsafter geben, sie sollten aber nicht in Smoothies gegeben werden. Das „würde ich auch dort nicht nutzen“ bezieht sich auf Mais, Spargel, Zwiebeln, Kartoffeln, Radieschen 🙂
Liebe Grüße,
Hannah